Micron Document
<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Rhetorik</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rhetorik"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Rhetorik rootpage-Rhetorik skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Rhetorik</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">

<p><b>Rhetorik</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">ῥητορική (τέχνη)</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Latn{font-family:"Akzidenz Grotesk","Arial","Avant Garde Gothic","Calibri","Futura","Geneva","Gill Sans","Helvetica","Lucida Grande","Lucida Sans Unicode","Lucida Grande","Stone Sans","Tahoma","Trebuchet","Univers","Verdana"}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">rhētorikḗ (téchnē)</span>, deutsch <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚<b>Redekunst</b>‘</span>) ist die Kunst der Rede.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie war schon in der griechischen Antike als <a href="Einzelwissenschaft" title="Einzelwissenschaft">Disziplin</a> bekannt und spielte insbesondere in den meinungsbildenden Prozessen <a href="Athen" title="Athen">Athens</a> und anderer <a href="Polis" title="Polis">Poleis</a> eine herausragende Rolle. Die Aufgabe der <a href="Rede" title="Rede">Rede</a> ist es, den Zuhörer von einer <a href="Aussage" title="Aussage">Aussage</a> zu überzeugen oder zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Als <i>Kunst</i> der Rede stellt die Rhetorik hierzu die Mittel bereit, als <i>Theorie</i> der Überzeugung analysiert sie diese. Insofern enthält Rhetorik immer eine Doppelaufgabe und soll sowohl <i>Kunst</i> als auch <i>Wissenschaft</i> sein. Zum einen geht es um die <i>Kunst</i>, Menschen von einer Ansicht zu überzeugen oder zu einer Handlung zu bewegen, zum anderen um die <i>Wissenschaft</i> vom wirksamen Reden.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Historischer_Überblick"><span id="Historischer_.C3.9Cberblick"></span>Historischer Überblick</h2></div>
<p>Schon bevor die erste ausdrückliche Theorie der Überzeugung von <a href="Aristoteles" title="Aristoteles">Aristoteles</a> ausgearbeitet worden war, gab es die Praxis der Rhetoriklehrer und es existierten entsprechende Handbücher. Die Fähigkeit, die Redekunst kundig und erfolgreich zu handhaben, wurde für so wichtig gehalten, dass das gesamte Erziehungssystem (die sogenannte <a href="Paideia" title="Paideia">Paideia</a>) der Antike darauf ausgerichtet war, einen künftigen Redner heranzubilden. Insofern war die Rhetorik nicht ein Fach neben anderen, sondern das Leitfach, an dessen Bedürfnissen sich alle anderen zu orientieren hatten. Am Modell der Gerichtsrede wurde das System der Rhetorik entwickelt und schulmäßig gelehrt.
</p><p>
Die Rhetoriker gehörten teilweise zur Bewegung der <a href="Sophisten" title="Sophisten">Sophisten</a> und legitimierten die Überredung mit der Ansicht, dass <i>eine</i> Wahrheit nicht existiere oder wenn, nicht erkennbar sei. Im Mittelalter war die Rhetorik neben der Logik und Grammatik der Bestandteil des <a href="Trivium" title="Trivium">Triviums</a> des in der Antike entstandenen Kanons der <a href="Sieben_freie_K%C3%BCnste" title="Sieben freie Künste">Sieben freien Künste</a>. </p>
<p>Zur Verachtung der Rhetorik kam es schließlich vonseiten der Aufklärung, die nach unbedingter Wahrheit strebte, und mehr noch vonseiten der Romantik, der es um die Authentizität der Gefühle ging. Neben ihren sonstigen Überredungsstrategien, die geeignet sind, das Urteil des Adressaten zu manipulieren, führte dazu nicht zuletzt auch ihr Arbeiten mit erstarrten konventionellen Topoi, da auch diese vorhandene Vorurteile bestätigen, indem sie an tatsächliche oder auch nur vermeintliche Erfahrungen des Adressaten anknüpfen. Die Rhetorik galt seither nicht mehr als Ziel und Ausweis von Bildung, sondern als Medium des Truges und der Unwahrheit. Ihre Kenntnis wurde nun vor allem als nötiges Rüstzeug zur Analyse und Kritik ihrer Strategien betrachtet. Der Missbrauch der Rhetorik durch die Diktatoren des 20. Jahrhunderts für propagandistische Zwecke tat ein Übriges. Sowohl der Rückgriff auf die rhetorische Praxis und die Verwendung antisemitischer Topoi bzw. Stereotype (zum Beispiel „Ewiger Jude“, „Wanderjude“, „zersetzender jüdischer Geist“, „jüdischer Geiz“, „jüdische Weltverschwörung“ usw.) durch <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitler</a> und andere nationalsozialistische Führungsfiguren wie den Reichspropagandaminister <a href="Joseph_Goebbels" title="Joseph Goebbels">Joseph Goebbels</a> (<a href="Sportpalastrede" title="Sportpalastrede">Sportpalastrede</a>) als auch die hohe politische Bedeutung, welche die Rhetorik in den sozialistischen Diktaturen als sogenannte <i><a href="Sozialistische_Rhetorik" title="Sozialistische Rhetorik">sozialistische Rhetorik</a></i> erlangte, die mit spezieller gesellschaftspolitischer Wortwahl und Ausdeutung der politischen Verhältnisse im Sinne der Staatsideologie die Autorität des Regimes und seiner Repräsentanten zu stützen hatte, trugen entscheidend zu ihrer weiteren Diskreditierung bei.
</p><p>Die Rhetorik wurde nun, vor allem in der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere von Fachvertretern von Fächern wie der <a href="Politologie" class="mw-redirect" title="Politologie">Politologie</a>, <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologie</a> und <a href="Erziehungswissenschaft" class="mw-redirect" title="Erziehungswissenschaft">Erziehungswissenschaft</a> als gefährliche Waffe der <a href="Demagogie" title="Demagogie">Demagogie</a> angesehen, die nur durch Vermittlung der Kenntnis ihrer <a href="Psychologie" title="Psychologie">psychologischen</a> Grundlagen, des Durchschauens ihrer Wirkmechanismen und der angemessenen Bewertung ihrer Folgen unschädlich zu machen sei. Die Vermittlung dieser Kenntnisse und Kompetenzen habe im Rahmen einer Bildungskonzeption zu erfolgen, die schwerpunktmäßig auf <a href="Demokratische_Erziehung" class="mw-redirect" title="Demokratische Erziehung">Demokratieerziehung</a> ausgerichtet werden müsse. Dem Durchschauen rhetorischer Strategien und Techniken sowie der kritischen Auseinandersetzung mit tradierten und unhinterfragt weiter verwendeten <a href="Topos_(Geisteswissenschaft)" title="Topos (Geisteswissenschaft)">Topoi</a>, <a href="Vorurteil" title="Vorurteil">Vorurteilen</a>, <a href="Narrativ_(Sozialwissenschaften)" title="Narrativ (Sozialwissenschaften)">Narrativen</a> und <a href="Stereotyp" title="Stereotyp">Stereotypen</a> komme hierbei entscheidende Bedeutung zu.
</p><p>Wissenschaftliche Arbeiten zur Rhetorik beschäftigen sich&nbsp;– vor allem seit der Mitte des 20. Jahrhunderts&nbsp;– überwiegend mit dem Gespräch sowie mit Fragen der Rede- und Gesprächspädagogik; ihre Forschungen kommen unter anderen aus der <a href="Sprechwissenschaft" title="Sprechwissenschaft">Sprechwissenschaft</a>, der <a href="Sprachwissenschaft" title="Sprachwissenschaft">Sprachwissenschaft</a> (vor allem dem <a href="Sprachgebrauch" title="Sprachgebrauch">Sprachgebrauch</a> in der <a href="Werbesprache" title="Werbesprache">Werbesprache</a>), der <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a>, der <a href="P%C3%A4dagogik" title="Pädagogik">Pädagogik</a> und der <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologie</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_der_Rhetorik">Geschichte der Rhetorik</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rhetorik_in_der_Antike">Rhetorik in der Antike</h3></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Rhetorik_der_Antike" title="Rhetorik der Antike">Rhetorik der Antike</a></i></div>
<p>Die Geschichte der Rhetorik beginnt in der griechischen <a href="Antike" title="Antike">Antike</a>. In <a href="Polis" title="Polis">den Stadtstaaten des antiken Griechenlands</a>, in denen alle männlichen Vollbürger an den politischen und rechtlichen Entscheidungen mitwirken konnten, spielte die Rhetorik eine große Rolle. Streitigkeiten, beispielsweise um offene Grundstücksfragen nach Tyrannenvertreibungen oder um unterschiedliche politische Positionen, die für die Allgemeinheit relevant waren, führten dazu, sich eingehender mit der Kunst der öffentlichen Rede zu beschäftigen. Wer zu seinem Recht kommen wollte, musste sein Anliegen vor Gericht persönlich vortragen können. Da die Mehrheit der Bevölkerung hierzu selbst nicht ausreichend gebildet war, suchte sie sich Redelehrer&nbsp;– wie <a href="Korax" title="Korax">Korax</a> oder dessen Schüler <a href="Gorgias_von_Leontinoi" title="Gorgias von Leontinoi">Gorgias</a>&nbsp;–, die ihr beim Verfertigen der Reden halfen oder ihr diese Arbeit ganz abnahmen.
</p><p>Zwar hat es die praktische Beredsamkeit schon immer gegeben (bereits die Homerischen Epen reflektieren darüber), deren ausdrückliche Lehre als Kunst entwickelte sich jedoch erst im <a href="5._Jahrhundert_v._Chr." title="5. Jahrhundert v. Chr.">5. Jahrhundert v. Chr.</a> aus praktischen Bedürfnissen heraus. So entstanden die ersten Lehrbücher der Rhetorik, die alle Arbeitsschritte von der Konzeption der Rede, dem Finden und Anordnen passender <a href="Argument" title="Argument">Argumente</a> und deren wirkungsvoller sprachlichen Ausgestaltung bis zum Auswendiglernen der Rede und dem mündlichen Vortrag regelten. Korax befasste sich als einer der ersten mit der überzeugenden Rede und dem Wahrscheinlichkeitsschluss. Wesentliche Elemente der Rhetorik, wie die <a href="Beweismittel" title="Beweismittel">Beweismittel</a>, <a href="Indiz" title="Indiz">Indizien</a> und die Schlussfolgerung, die Überredung und der richtige Zeitpunkt zum Anführen eines bestimmten Argumentes, tauchen hier, allerdings noch unsystematisch, bereits auf.
</p><p>Auch in <a href="Platonischer_Dialog" title="Platonischer Dialog">Platons Dialogen</a> <i>(<a href="Gorgias_(Platon)" title="Gorgias (Platon)">Gorgias</a>)</i> werden Auseinandersetzungen über die Redekunst geführt. Die zentrale Unterscheidung ist dabei die zwischen den <a href="Philosoph" title="Philosoph">Philosophen</a> und den <a href="Sophist" class="mw-redirect" title="Sophist">Sophisten</a>. Der Unterschied wird erkenntnistheoretisch wie ethisch begründet: Den Sophisten geht es nur um die <i>Überredungskraft</i> der Rede, selbst wenn das Gegenüber von Falschem oder Widersprüchlichem überzeugt werden soll. Diese Position ist zwar erfolgreich, aber ethisch fragwürdig; den wahren Philosophen kann es nur darum gehen, durch die Rede zur <a href="Wahrheit" title="Wahrheit">Wahrheit</a> hinzuführen. <a href="Sokrates" title="Sokrates">Sokrates</a> wird dabei die Erfindung der <i><a href="M%C3%A4eutik" title="Mäeutik">Mäeutik</a></i> (im metaphorischen Sinne) zugeschrieben, der „Hebammenkunst“ des geschickten Fragens und Ausdeutens von <a href="Paradox" class="mw-redirect" title="Paradox">Paradoxen</a>, mit deren Hilfe ein Gegenüber schließlich „von selbst“ zur Wahrheit finden soll. Eine positiv verstandene Rhetorik muss deshalb, wie Platon im <i><a href="Phaidros" title="Phaidros">Phaidros</a></i> ausführt, <i>Seelenlenkung</i> (<a href="Psychagogie" title="Psychagogie">Psychagogie</a>) sein. Es ist heute jedoch umstritten, ob die platonischen Dialoge nicht nur eine Sophistik eigener Art vorführen.
</p><p><a href="Aristoteles" title="Aristoteles">Aristoteles</a> entwickelte in seiner <i><a href="Rhetorik_(Aristoteles)" title="Rhetorik (Aristoteles)">Rhetorik</a></i> als erster eine systematische Darstellung der Redekunst. Er definiert sie als „Fähigkeit, bei jeder Sache das möglicherweise Überzeugende <i>(pithanon)</i> zu betrachten“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und sieht sie als Gegenstück zur Argumentationstheorie der <a href="Aristoteles#Dialektik" title="Aristoteles">Dialektik</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er unterscheidet zwischen drei Formen der Überzeugung:<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der Glaubwürdigkeit des Redners <i>(<a href="Ethos" title="Ethos">ethos</a>)</i>, dem emotionalen Zustand des Hörers <i>(<a href="Pathos" title="Pathos">pathos</a>)</i> und dem Argument <i>(<a href="Logos" title="Logos">logos</a>)</i>.
</p><p>Das Argument hält er für das essentiellste Instrument.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Rhetoriker überzeugt vor allem dadurch, dass er aus den vorliegenden Überzeugungen der Zuhörer die gewünschte These ableitet. Diese Form des Arguments nennt Aristoteles <a href="Enthymem" title="Enthymem">Enthymem</a>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für diese Enthymeme liefert er zahlreiche Konstruktionsanleitungen&nbsp;– sogenannte <i><a href="Topos_(Geisteswissenschaft)" title="Topos (Geisteswissenschaft)">Topoi</a></i>&nbsp;–, etwa:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ein weiterer (Topos ergibt sich) aus dem Eher und Weniger, wie zum Beispiel: ‚Wenn schon die Götter nicht alles wissen, dann wohl kaum die Menschen.‘ Denn das bedeutet: Wenn etwas dem, dem es eher zukommen könnte, nicht zukommt, dann ist offensichtlich, dass es auch nicht dem zukommt, dem es weniger zukommen könnte.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <cite style="font-style:normal">Rhetorik II 23, 1397b12–15</cite></div></div>
<p>Aristoteles kritisiert an seinen Zeitgenossen das sachfremde Erregen von Emotionen, etwa wenn der Angeklagte seine Familie während der Verhandlung auftreten lässt, um auf diese Weise Mitleid zu erregen. Hierdurch werde ein sachbezogenes Urteil verhindert.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine eigene Theorie der Emotionserregung zielt hingegen darauf ab, dass bestehende Sachverhalte hervorgehoben und so nur adäquate Emotionen gefördert, inadäquate jedoch verhindert werden.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Charakter des Redners überzeugt schließlich dann, wenn er glaubwürdig erscheint, d.&nbsp;h. wenn er wohlwollend, gut und tugendhaft ist.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die optimale sprachliche Form einer Rede sei dann erreicht, wenn sie primär klar, dabei aber weder banal noch erhaben erscheint.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hierdurch werde sowohl das Verständnis als auch die Aufmerksamkeit gefördert. Für besonders geeignet hierzu hält er das Stilmittel der <a href="Metapher#Aristoteles" title="Metapher">Metapher</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Römische_Rhetorik"><span id="R.C3.B6mische_Rhetorik"></span>Römische Rhetorik</h3></div>
<p>Nach einer Phase der Ablehnung der griechischen Rhetoriklehrer etablierte sich der Rhetorikunterricht auch in Rom. Die erste lateinische Rhetorik ist die anonyme <i><a href="Rhetorica_ad_Herennium" title="Rhetorica ad Herennium">Rhetorica ad Herennium</a></i>. Etwa gleichzeitig entstand <a href="Cicero" class="mw-redirect" title="Cicero">Ciceros</a> Jugendwerk <i><a href="De_inventione" title="De inventione">De inventione</a></i>. Weitere rhetorische Schriften Ciceros sind <i><a href="Orator_(Cicero)" title="Orator (Cicero)">Orator</a></i>, <i>Brutus</i>, die <i>Partitiones oratoriae</i> und vor allem der Dialog <i><a href="De_oratore" title="De oratore">De oratore</a></i>, die Krönung von Ciceros Beschäftigung mit der Rhetorik. Auch nach dem Ende der Republik blieb der Rhetorikunterricht zentral, verlor allerdings seinen Sitz im Leben in der römischen Kultur. Zeugnis hierfür ist der <i>Dialogus de oratoribus</i> des <a href="Tacitus" title="Tacitus">Tacitus</a>. In der Forschung spricht man bisweilen auch von einem Prozess der Literarisierung der Rhetorik, die nun zur Grundlage der Literaturproduktion wird (<a href="Horaz" title="Horaz">Horaz</a>). Mit <a href="Quintilian" title="Quintilian">Quintilian</a> wird am Ende des 1. Jh. n. Chr. erstmals ein Professor für Rhetorik bestellt. Seine <i><a href="Institutio_oratoria" title="Institutio oratoria">Institutio oratoria</a></i> in zwölf Büchern ist die Summe des antiken Nachdenkens über Rhetorik.
</p>

<p>Im Mittelalter werden Ciceros <i>De inventione</i> und Quintilians <i>Institutio oratoria</i> zur Grundlage des Rhetorikunterrichts im Rahmen des <a href="Trivium" title="Trivium">Triviums</a> aus <a href="Grammatik" title="Grammatik">Grammatik</a>, <a href="Dialektik" title="Dialektik">Dialektik</a>, Rhetorik, das an den <a href="Universit%C3%A4t" title="Universität">Universitäten</a> Europas das Grundstudium und die Grundlage jeder gelehrten Tätigkeit bildete. Zu sehr seltenen Erscheinungen gehören die fünf erhaltenen lateinischen Schulreden des Laurentius von Durham aus der Mitte des zwölften Jahrhunderts, die sich als Gerichtsreden vor einem pfalzbischöflichen Gericht ausgeben.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rhetorik_in_der_Neuzeit">Rhetorik in der Neuzeit</h3></div>
<p>Für die gesamte <a href="Fr%C3%BChe_Neuzeit" title="Frühe Neuzeit">Frühe Neuzeit</a> (16.–18. Jahrhundert) bildet die Rhetorik die unbestrittene Grundlage der Literatur und ihrer Theorie, der <a href="Poetik" title="Poetik">Poetik</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dichter wie <a href="Martin_Opitz" title="Martin Opitz">Martin Opitz</a> oder <a href="Georg_Philipp_Harsd%C3%B6rffer" title="Georg Philipp Harsdörffer">Georg Philipp Harsdörffer</a> verfassten deutschsprachige Poetiken, deren Struktur und Inhalt sich am Vorbild der Rhetoriken orientierte. Das Gedicht galt als Rede im Sinne der <a href="Laudatio" title="Laudatio">Lobrede</a>, und vom Poeten wurde Gelehrsamkeit und rhetorische Schulung verlangt. Vorbild für diesen Prozess der <a href="Vernakularsprache" title="Vernakularsprache">Vernakularisierung</a> war die lateinische Gelehrtenkultur der Frühen Neuzeit.
</p><p>Die <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a> warf hingegen der Rhetorik vor, von rationaler Erkenntnis abzulenken. Noch stärker abgewertet wurde sie gegen Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der <a href="Genie%C3%A4sthetik" title="Genieästhetik">Genieästhetik</a> unter deutschen Intellektuellen. Reden sollten nunmehr überzeugend wirken, weil sie aus dem Inneren der <a href="Seele" title="Seele">Seele</a> oder des <a href="Herz" title="Herz">Herzens</a> flossen, und nicht mehr, weil eine bestimmte Technik möglichst geschickt angewandt wurde. Insofern geriet die Rhetorik im 18. Jahrhundert unter den moralisch eingefärbten Verdacht, eine strategisch-manipulative „Verstellungskunst“ zu sein.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Diese Abwertung führte dazu, dass im Laufe des 19. Jahrhunderts die Rhetorik als Lehrfach zunehmend verschwand. <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Goethe</a>, der einer der größten Gegner der rhetorischen Kunstlehre war und diese als Schule des Verstellens bezeichnete, hatte dabei selbst eine rhetorische Ausbildung genossen. Die Rhetorik fördere das Aufwieglertum und sei eine Technik, mit der es dem Redner möglich sei, „gewisse äußere Vorteile im bürgerlichen Leben zu erreichen“. <a href="Immanuel_Kant" title="Immanuel Kant">Immanuel Kant</a> wertet in seiner <i><a href="Kritik_der_Urteilskraft" title="Kritik der Urteilskraft">Kritik der Urteilskraft</a></i> die Rednerkunst als eine Methode ab, sich der Schwächen des Gegners zu bedienen, weshalb sie „gar keiner Achtung würdig“<sup id="cite_ref-kant-kdu_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-kant-kdu-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sei.
</p><p>In einer Zeit, als man unter Rhetorik nur noch die Technik der Rede, des Gesprächs und der Textanalyse verstand, erhielt sie neue Bedeutung von <a href="Gesellschaftspolitik" title="Gesellschaftspolitik">gesellschaftspolitischer</a> Seite, vor allem durch <a href="Karl_Marx" title="Karl Marx">Karl Marx</a> und andere Sozialrevolutionäre. Im Kommunismus entwickelte sich eine <i><a href="Sozialistische_Rhetorik" title="Sozialistische Rhetorik">sozialistische Rhetorik</a></i> mit spezieller Wortwahl. Sie deutete die politischen Verhältnisse im Sinne des Marxismus und stützte auf kämpferische Weise die Argumentation seiner Vertreter und ihre Überzeugungskraft. Dadurch geriet aber in bürgerlichen Kreisen die Redekunst als Ganzes in ein schiefes Licht.
</p><p><a href="Walter_Jens" title="Walter Jens">Walter Jens</a> (Univ. Tübingen) führt das schlechte Ansehen der Rhetorik in Deutschland u.&nbsp;a. auf das <a href="Feudalismus" title="Feudalismus">feudalistische</a> System vieler Territorialherren zurück. Die Rhetorik sei vom Wesen her Sprachmacht der Vernunft, die über Moral und Humanität reflektiere und keine bloße Technik. Die abendländische Beredsamkeit sei aber durch das Untertanendenken zur Dürftigkeit deutscher Zeremonialrhetorik abgesunken. <a href="Otto_von_Bismarck" title="Otto von Bismarck">Bismarck</a> selbst, obwohl ein großer Redner, habe die Rhetorik verachtet und sei stolz darauf gewesen, kein <a href="Rhetor" title="Rhetor">Rhetor</a> gewesen zu sein. In der Missachtung des Wortes gegenüber der Tat zeigten sich Reste einer Untertanengesinnung, die nur Befehlen und Gehorchen kenne. Dieses Fehlen einer rhetorischen Tradition sei in Deutschland, anders als in England und Frankreich, ein Grund für die Anfälligkeit gegenüber massenpsychologischer Propaganda gewesen. Auch für <a href="Nietzsche" class="mw-redirect" title="Nietzsche">Nietzsche</a> beginnt die Bedeutung der Rede erst mit der politischen Form der Demokratie.
</p><p>In Frankreich dagegen, wo seit dem Mittelalter der Einfluss der antiken Rhetoriker am meisten spürbar war (im geistlichen Bereich unter anderem <a href="Jacques_B%C3%A9nigne_Bossuet" title="Jacques Bénigne Bossuet">Jacques Bénigne Bossuet</a> und <a href="Louis_Bourdaloue" title="Louis Bourdaloue">Louis Bourdaloue</a>), wurde durch die <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französische Revolution</a> ein weiterer Aufschwung in der öffentlichen Beredsamkeit ausgelöst. In England förderte das <a href="Parlament" title="Parlament">Parlament</a> die Ausbildung von Rhetorikern, wie <a href="William_Pitt_der_J%C3%BCngere" title="William Pitt der Jüngere">William Pitt</a>, <a href="Edmund_Burke" title="Edmund Burke">Edmund Burke</a>, <a href="William_Ewart_Gladstone" title="William Ewart Gladstone">William Ewart Gladstone</a>, <a href="Charles_James_Fox" title="Charles James Fox">Charles James Fox</a> und <a href="Thomas_Babington_Macaulay" class="mw-redirect" title="Thomas Babington Macaulay">Thomas Babington Macaulay</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rhetorik_im_20._und_21._Jahrhundert">Rhetorik im 20. und 21. Jahrhundert</h3></div>

<p>Im 20. Jahrhundert wurde die Rhetorik von einer Reihe von Theoretikern aus unterschiedlichen Perspektiven (Studium der Massenkultur, Theorie der <a href="Argumentation" class="mw-redirect" title="Argumentation">Argumentation</a>, Grundlegung der Literaturwissenschaft etc.) wiederentdeckt.
</p><p>Die seit Mitte des 20. Jahrhunderts aufkommende, deutschsprachige Rhetorikforschung hat inzwischen eine ganze Reihe von Innovationen auf den Gebieten der Allgemeinen Rhetorik, Rhetorikgeschichte, rhetorischen Anthropologie und Kulturtheorie, Toposforschung und Argumentationstheorie hervorgebracht.
</p><p>Dennoch wird Rhetorik nur an einer deutschsprachigen Universität als eigenes Fach gelehrt – an der <a href="Eberhard_Karls_Universit%C3%A4t_T%C3%BCbingen" title="Eberhard Karls Universität Tübingen">Eberhard Karls Universität Tübingen</a>. Von 1963 bis 1988 hatte <a href="Walter_Jens" title="Walter Jens">Walter Jens</a> (1923–2013) diesen <a href="Lehrstuhl" title="Lehrstuhl">Lehrstuhl</a> inne; er wurde für ihn eingerichtet. Es war der erste dieser Art in Deutschland seit 1829. Nachfolger wurde bis 2009 <a href="Gert_Ueding" title="Gert Ueding">Gert Ueding</a> (* 1942), einer seiner Schüler; dessen Nachfolger wurde <a href="Dietmar_Till" title="Dietmar Till">Dietmar Till</a>. Mit der Eberhard Karls Universität als einzigem universitären Standort und aktuell (Stand Juni 2019) drei dort angesiedelten Lehrstühlen für Rhetorik gilt die Rhetorik in der deutschen Hochschulpolitik als <a href="Kleines_Fach" title="Kleines Fach">Kleines Fach</a>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Daneben gibt es an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der <a href="Fernuniversit%C3%A4t_Hagen" class="mw-redirect" title="Fernuniversität Hagen">Fernuniversität Hagen</a> einen „Lehrstuhl für Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie“.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>An der <a href="Paris-Lodron-Universit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Paris-Lodron-Universität">Paris-Lodron-Universität</a> in Salzburg besteht seit 2008 ein fakultätsübergreifendes Angebot, ein großes Rhetorik-Zertifikat zu erwerben. Die <a href="Sprechwissenschaft" title="Sprechwissenschaft">Sprechwissenschaft</a> und <a href="Sprecherziehung" title="Sprecherziehung">Sprecherziehung</a> hingegen beschäftigt sich lehrend und forschend überwiegend mit der angewandten rhetorischen Kommunikation. In der modernen <a href="Linguistik" class="mw-redirect" title="Linguistik">Linguistik</a> werden <a href="Rhetorische_Frage" title="Rhetorische Frage">rhetorische Fragen</a> beispielsweise im Rahmen der <a href="Gespr%C3%A4chsanalyse" title="Gesprächsanalyse">Gesprächsanalyse</a> behandelt. Inzwischen wurde die rhetorische Tradition auch in der <a href="Literaturwissenschaft" title="Literaturwissenschaft">Literaturwissenschaft</a> rehabilitiert. Als „Gebrauchsrhetorik“, etwa als Rhetorik für Manager, hat sie wieder einen Platz in den Bücherregalen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriff_der_Rhetorik">Begriff der Rhetorik</h2></div>
<p>Rhetorik war schon immer Kunstlehre und Kunstübung zugleich, sowohl eine soziale Praxis als auch deren Theorie. Bis ins 17. Jahrhundert erfolgte eine Differenzierung einerseits in die <span lang="la"><i>rhetorica</i></span> oder <span lang="la"><i>rhetorica docens</i></span> als Bezeichnung für die Theorie („Redekunst“), andererseits in die <span lang="la"><i>oratoria</i>, <i>eloquentia</i></span> oder <span lang="la"><i>rhetorica utens</i></span> für die Praxis („Beredsamkeit“). Im 20. Jahrhundert etablierte sich im deutschsprachigen wissenschaftlichen Bereich die terminologische Unterscheidung zwischen <i>Allgemeiner Rhetorik</i> (für die Theorie) und <i>Angewandter Rhetorik</i> (für die Praxis). Rhetoriktrainer und Ratgeberautoren ignorieren dies allerdings weitgehend.
</p><p>Dieser „doppelte Doppelcharakter von Rhetorik“, der allgemein zur Begriffsverwirrung beiträgt, wurde von <a href="Richard_Albrecht" title="Richard Albrecht">Richard Albrecht</a> zusammenfassend damit erklärt, dass unter Rhetorik „einerseits und allgemein Intention und Proposition von Sprechhandeln als linguistisches Phänomen, andererseits und spezifisch Wissenschaft von der öffentlichen Rede(-kunst)“ verstanden werde.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Unter <i>Angewandter Rhetorik</i> wird die Disziplin der praktischen Rede verstanden. Dabei macht jemand bewusst oder unbewusst Gebrauch von den Regeln und Techniken, die im historisch entstandenen System der <i>Allgemeinen Rhetorik</i> formuliert sind. Als konkrete Anleitung zur verbalen wie schriftlichen Kommunikation umfasst sie die Ausbildung und Übung des wirkungsorientierten Sprechens, Verhaltens und Schreibens. Erkenntnisse der Sprechwissenschaft und Sprecherziehung fließen heute ebenso in sie ein wie Erkenntnisse der Psychologie und Linguistik (Sprachlehre). Die <i>Angewandte Rhetorik</i> bezieht sich vor allem auf die Redepraxis in der Wirtschaft, in der Politik und vor Gericht; doch sind auch das therapeutische Gespräch oder die private Kontroverse von ihr geprägt. Da sie sich nicht nur auf den <a href="Monolog" title="Monolog">Monolog</a>, sondern ebenso auf den <a href="Dialog" title="Dialog">Dialog</a> bezieht, beschäftigt sie sich ebenso mit <a href="Dialektik" title="Dialektik">Dialektik</a> (im sokratischen Sinne) und wird gelegentlich auch als <i>Gesprächsrhetorik</i> (siehe <a href="Sprecherziehung" title="Sprecherziehung">Sprecherziehung</a>) bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Außereuropäische_Rhetorik"><span id="Au.C3.9Fereurop.C3.A4ische_Rhetorik"></span>Außereuropäische Rhetorik</h2></div>
<p>„Wenn Wort, Begriff und Sache 'Rhetorik' eine europäische Erfindung sind, lässt sich von Rhetorik im Sinne einer spezifischen Kunstlehre strenggenommen nur in der (bzw. den) europäischen und den von dieser (bzw. diesen) beeinflussten Kulturen sprechen. Weil es aber eine mehr oder weniger reflektierte rednerische Praxis in allen Gesellschaften und Kulturen gibt, ist es legitim, diese zu erforschen und in methodisch vorsichtiger Ausweitung und Übertragung der eigenen Konzeptionen nach rhetorikanalogen Theoremen und Regeln außerhalb der europäischen Rhetoriktradition zu suchen.“<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="System_der_Rhetorik">System der Rhetorik</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_fünf_Produktionsstadien_einer_Rede"><span id="Die_f.C3.BCnf_Produktionsstadien_einer_Rede"></span>Die fünf Produktionsstadien einer Rede</h3></div>
<p>Von der Idee bis hin zum Vortrag sind fünf Schritte (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic"><a href="Officia_oratoris" title="Officia oratoris">officia oratoris</a></span> bzw. <i><span lang="la">rhetorices partes</span></i>) zu durchlaufen:
</p>
<ol><li><i><span lang="la">inventio</span></i>: Auffindung der <a href="Argument" title="Argument">Argumente</a>; wichtigstes Hilfsmittel ist dabei die <a href="Topik_(Rhetorik)" title="Topik (Rhetorik)">Topik</a>.</li>
<li><i><span lang="la">dispositio</span></i>: Gliederung des <a href="Rede" title="Rede">Vortrags</a>.</li>
<li><i><span lang="la">elocutio</span></i>: die Einkleidung der Gedanken in Worte („Redeschmuck“; lat. <i><span lang="la">ornatus</span></i>); die sprachliche Gestaltung (Wortwahl, <a href="Rhetorisches_Stilmittel" title="Rhetorisches Stilmittel">rhetorische Stilmittel</a>, kommunikative Direktion, Satzbau, Pausen).</li>
<li><i><span lang="la">memoria</span></i>: Einprägen der Rede für das auswendige Vortragen; Auswendiglernen mittels <a href="Mnemotechnik" title="Mnemotechnik">Mnemonik</a> (beispielsweise durch <a href="Imagination" title="Imagination">bildliche Vorstellungen</a>).</li>
<li><i><span lang="la"><a href="Actio_(Rhetorik)" title="Actio (Rhetorik)">actio/pronuntiatio</a></span></i>: öffentlicher Vortrag, bei dem <a href="Menschliche_Stimme" title="Menschliche Stimme">stimmliche</a>, <a href="Mimik" title="Mimik">mimische</a> und <a href="Gestik" title="Gestik">gestische</a> Mittel eingesetzt werden, also sowohl <a href="Gesprochene_Sprache" title="Gesprochene Sprache">verbal</a> (<a href="Lautst%C3%A4rke" title="Lautstärke">Lautstärke</a>, <a href="Sprechtempo" title="Sprechtempo">Tempo</a> und <a href="Pausensetzung" title="Pausensetzung">Pausensetzung</a>, <a href="Artikulation_(Linguistik)" title="Artikulation (Linguistik)">Artikulation</a>, <a href="Klangfarbe" title="Klangfarbe">Timbre</a>, <a href="Prosodie" title="Prosodie">Prosodie</a>) als auch <a href="Nonverbale_Kommunikation" title="Nonverbale Kommunikation">nonverbal</a> (Mimik; Gestik; Blickkontakt, <a href="Physiognomie" title="Physiognomie">Physiognomie</a>, <a href="Pr%C3%A4senz#Präsenz_(Person)" title="Präsenz">persönliche Präsenz</a>, <a href="K%C3%B6rpersprache" title="Körpersprache">Körpersprache</a>) kommuniziert wird.</li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Redegattungen">Redegattungen</h3></div>
<p><a href="Aristoteles" title="Aristoteles">Aristoteles</a> unterschied in seiner Rhetorik drei Gattungen:
</p>
<ol><li>Gerichtsrede (gr. <span lang="grc-Grek" class="Grek">γένος δικανικόν</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">génos dikanikón</span>, lat. <span lang="la"><i>genus iudiciale</i></span>)</li>
<li>Beratungsrede; politische Entscheidungsrede (gr. <span lang="grc-Grek" class="Grek">γένος συμβουλευτικόν</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">génos symbouleutikón</span>, lat. <span lang="la"><i>genus deliberativum</i></span>)</li>
<li>Lob- und Festrede (gr. <span lang="grc-Grek" class="Grek">γένος ἐπιδεικτικόν</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">génos epideiktikón</span>, lat. <span lang="la"><i>genus demonstrativum</i></span> oder <span lang="la"><i>genus laudativum</i></span>)</li></ol>
<p>Während in der Gerichtsrede über Vergangenes geurteilt wird (zum Beispiel: Hat der Angeklagte den XY ermordet?), geht es in der politischen Entscheidungsrede um ein in der Zukunft liegendes Thema (zum Beispiel: Soll Krieg geführt werden oder nicht?). In beiden Fällen aber geht es um eine aktive Entscheidung, die durch die Rede beeinflusst werden soll. Im Falle der Lob- und Festrede dagegen bleibt das Publikum weitgehend unbeteiligt.
</p><p>In der weiteren Geschichte der Rhetorik wurde diese Gattungstrias normativ verstanden. Erst in der Spätantike wurde sie um weitere rhetorische Textsorten wie den Brief, den Lehrvortrag (Sachrede) oder die <a href="Predigt" title="Predigt">Predigt</a> erweitert. In der Sachrede werden dem Zuhörer feststehende Tatsachen nahegebracht. Die Predigt ist dazu da, dem Publikum aus der Bibel (vor allem dem Evangelium) zu erzählen und diese(s) zu erklären und verständlich zu machen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Redeteile">Redeteile</h3></div>
<p>Die einzelnen gedanklichen Abschnitte einer Rede werden bezeichnet als <span lang="la"><i>partes orationis</i></span> <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚Teile einer Rede‘</span>.
</p>
<ol><li><a href="Exordium_(Rhetorik)" title="Exordium (Rhetorik)">Einleitung (<span lang="la"><i>exordium/prooemium</i></span>)</a>&nbsp;– Der Redner versucht, das Wohlwollen des Publikums zu erlangen und seine Aufmerksamkeit sicherzustellen.</li>
<li>Erzählung (<span lang="la"><i>narratio</i></span>)&nbsp;– Darauf folgt eine Schilderung des Sachverhaltes, um den es geht; bei der Gerichtsrede wird hier der Fall erzählt.</li>
<li>Gliederung (<span lang="la"><i>propositio</i></span>) der nachfolgenden Beweisführung.</li>
<li>Beweisführung (<span lang="la"><i>argumentatio</i></span>)&nbsp;– Der eigentlich argumentierende Teil der Rede, in dem der Redner für die Glaubwürdigkeit seiner Sache argumentiert (<span lang="la"><i>confirmatio</i></span>). Kann auch die Widerlegung der gegnerischen Argumente umfassen (<span lang="la"><i>confutatio</i></span>).</li>
<li>Redeschluss (<span lang="la"><i>peroratio/conclusio</i></span>)&nbsp;– Schluss: Hier kann zum Beispiel noch einmal an die Emotionen des Publikums appelliert werden.</li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wirkungsweisen_einer_Rede">Wirkungsweisen einer Rede</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Officia_oratoris" title="Officia oratoris">Officia oratoris</a></i></div>
<p><span lang="la"><i>Officia oratoris</i></span> heißen die Wirkungsweisen der Rede:
</p>
<ul><li><span lang="la"><i>docere et probare</i></span> <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚belehren und argumentieren‘</span></li>
<li><span lang="la"><i>conciliare et delectare</i></span> <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚gewinnen und erfreuen‘</span></li>
<li><span lang="la"><i>flectere et movere</i></span> <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚rühren und bewegen‘</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stilhöhen_einer_Rede"><span id="Stilh.C3.B6hen_einer_Rede"></span>Stilhöhen einer Rede</h3></div>
<p>Die antike Stiltheorie unterschied v.&nbsp;a. drei Stilebenen für Reden, die teilweise lose mit den Wirkungsweisen verknüpft wurden. Welche Stilebene wann zu wählen sei, war Gegenstand heftiger Debatten, von denen etwa Ciceros <i>Orator</i> Zeugnis ablegt. Cicero plädiert dafür, die Stilebene je nach dem Gegenstand der Rede zu wählen:
</p>
<ul><li><span lang="la"><i>genus humile</i></span> oder <span lang="la"><i>subtile</i></span>: schlichter Stil ähnlich der Alltagssprache, arbeitet besonders mit einfacher Argumentation</li>
<li><span lang="la"><i>genus medium</i></span> oder <span lang="la"><i>mixtum</i></span>: mittlerer bzw. gemischter Stil, typisch etwa für den wissenschaftlichen Vortrag</li>
<li><span lang="la"><i>genus grande</i></span> oder <span lang="la"><i>sublime</i></span>: gehobener bzw. erhabener Stil, steht der dichterischen Sprache nahe, arbeitet stark mit Affekterzeugung</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stilmittel">Stilmittel</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Rhetorisches_Stilmittel" title="Rhetorisches Stilmittel">Rhetorisches Stilmittel</a> und <a href="Liste_rhetorischer_Stilmittel" title="Liste rhetorischer Stilmittel">Liste rhetorischer Stilmittel</a></i></div>
<p>Die Stilmittel untergliedern sich in <a href="Tropus_(Rhetorik)" title="Tropus (Rhetorik)">Tropen</a> und <a href="Rhetorisches_Stilmittel" title="Rhetorisches Stilmittel">Figuren</a>.
</p><p>Tropen sind Ausdrucksweisen, die sich vom gewöhnlichen Sprachgebrauch dadurch abheben, dass der übliche, eigentliche Ausdruck ersetzt wird. Je nach dem semantischen Verhältnis zwischen dem ersetzenden und dem ersetzten Wort lassen sich die Tropen in Typen untergliedern: <a href="Metapher" title="Metapher">Metapher</a>, <a href="Metonymie" title="Metonymie">Metonymie</a>, <a href="Synekdoche" title="Synekdoche">Synekdoche</a>, <a href="Emphase" title="Emphase">Emphase</a>, <a href="Hyperbel_(Sprache)" title="Hyperbel (Sprache)">Hyperbel</a>, <a href="Antonomasie" title="Antonomasie">Antonomasie</a>, <a href="Ironie" title="Ironie">Ironie</a>, <a href="Litotes" title="Litotes">Litotes</a>, <a href="Periphrase" title="Periphrase">Periphrase</a>.
</p><p>Figuren dagegen betreffen entweder die Anordnung der Wörter, <i>figurae elocutionis</i>, die sich untergliedern in <i>figurae per adiectionem</i>: <a href="Geminatio" title="Geminatio">Geminatio</a>, <a href="Anapher" title="Anapher">Anapher</a>, <a href="Epipher" class="mw-redirect" title="Epipher">Epipher</a>, <a href="Polyptoton" title="Polyptoton">Polyptoton</a> (Wiederholung eines Wortes in unterschiedlichem <a href="Kasus" title="Kasus">Kasus</a>), der <a href="Enumeratio" title="Enumeratio">Enumeratio</a> (Aufzählung), des <a href="Epitheton" title="Epitheton">Epitheton</a> (formelhafter schmückender Zusatz), des <a href="Polysyndeton" title="Polysyndeton">Polysyndeton</a> (wiederholte Setzung von Bindewörtern) und zahlreiche weitere; <i>figurae per detractionem</i> wie <a href="Ellipse_(Linguistik)" class="mw-redirect" title="Ellipse (Linguistik)">Ellipse</a> (Auslassung), <a href="Zeugma_(Sprache)" title="Zeugma (Sprache)">Zeugma (Sprache)</a> (Zuordnung eines Teilgliees zu mehreren einander koordinierten Gliedern), <a href="Asyndeton" title="Asyndeton">Asyndeton</a> (Verzicht auf Bindewörter); <i>figurae per ordinem</i>: <a href="Anastrophe_(Rhetorik)" title="Anastrophe (Rhetorik)">Anastrophe (Rhetorik)</a> (ungewöhnliche Wortfolge), <a href="Hyperbaton" title="Hyperbaton">Hyperbaton</a> (Sperrung), <a href="Isokolon" title="Isokolon">Isokolon</a> (koordinierte Nebeneinanderstellung mehrere <a href="Kolon_(Rhetorik)" title="Kolon (Rhetorik)">Kola</a>).
</p><p>Oder sie betreffen ganze Sätze oder Satzbestandteile, <i>figurae sententiae</i>, die sich untergliedern in: Figuren der Publikumszugewandtheit wie der Anrede, der <a href="Obsecratio" title="Obsecratio">Obsecratio</a> (Anflehen), der Licentia (Selbstermächtigung), der <a href="Apostrophe" title="Apostrophe">Apostrophe</a> (Abwendung vom Publikum zu einem andren Gesprächspartner), der Frage, der Subjectio (Fiktiver Dialog), der <a href="Dubitatio" title="Dubitatio">Dubitatio</a> (Zweifel); Figuren der Sachzugewandtheit, darunter semantische Figuren wie der Finitio (Begriffsbestimmung), der Conciliatio (Verwendung eines gegnerischen Arguments gegen diesen), der <a href="Correctio" title="Correctio">Correctio</a> (Verbesserung des zunächst gewählten eigenen Ausdrucks), <a href="Antitheton" title="Antitheton">Antitheton</a> (Die Gegenüberstellung), der Commutatio (Gegenüberstellung eines Gedankens und seiner Umkehrung als <a href="Parallelismus_(Rhetorik)" title="Parallelismus (Rhetorik)">Parallelismus</a> oder <a href="Chiasmus" title="Chiasmus">Chiasmus</a>) und weitere, affektische Figuren wie der <a href="Exclamatio" title="Exclamatio">Exclamatio</a> (Ausruf), der Evidentia (Verdeutlichung durch Aufzählung von Einzelheiten), der <a href="Sermocinatio" title="Sermocinatio">Sermocinatio</a> (Charakterisierung durch Zitate), die Fictio personae (<a href="Personifikation" title="Personifikation">Personifikation</a>, Belebung von Gegenständen) und weitere.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Monolog_und_Dialog">Monolog und Dialog</h3></div>
<p>Für den freien Vortrag (<a href="Monolog" title="Monolog">Monolog</a>) nutzt der Redner verschiedene <a href="Rhetorische_Figur" class="mw-redirect" title="Rhetorische Figur">rhetorische Figuren</a>, <a href="Hypothese" title="Hypothese">Thesen</a>, <a href="Pr%C3%A4misse" title="Prämisse">Prämissen</a> und <a href="Argument" title="Argument">Argumente</a>. Das Argument steigert hier die Prämisse oder These durch eine gezielte <a href="Konklusion" class="mw-redirect" title="Konklusion">Konklusion</a>, mit der der Redner sein Gegenüber zu überzeugen versucht. Durch die Anordnung dieser Elemente in der freien Rede (Steigerung, Reihung, Dialektik etc.) erzeugt der Sprecher Aufmerksamkeit und Spannung beim Publikum.
</p><p>Im <a href="Dialog" title="Dialog">Dialog</a> eines Gespräches gewinnt die Interaktion besondere Bedeutung. Weit mehr als beim Vortrag, der durchaus auch gewisse Interaktionen bilden kann, hat der Redner nun auf die verbalen und nonverbalen Reaktionen seines Gegenübers zu reagieren. Hierbei spielen gerade die <a href="K%C3%B6rpersprache" title="Körpersprache">körpersprachlichen</a> Signale als Gradmesser der emotionalen Verfassung eines Gesprächspartners eine besonders große Rolle, die mitunter widersprüchlich sein kann. Sind nonverbale und verbale Aussagen unstimmig, spricht man von <a href="Kongruenz_(Grammatik)" title="Kongruenz (Grammatik)">Inkongruenz</a>. Die Anordnung der rhetorischen Elemente im Dialog hängt also vor allem von der Wirkung ab, die er erzielt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hermeneutik">Hermeneutik</h2></div>
<p>Die Rhetorik ist auch literaturwissenschaftliche Hilfslehre für die zentrale Aufgabe der <a href="Hermeneutik" title="Hermeneutik">Hermeneutik</a>. Hier fragt sie nach den Strategien der Darstellung, der Leserführung und der internen Wirkungsabsicht von Texten. Mit dem <i>textkritischen Wissen</i> der Rhetorik können schriftliche Quellen auf ihre Überzeugungsstrategien hin analysiert werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ethik_und_Rhetorik">Ethik und Rhetorik</h2></div>

<p>Gedanken zur <a href="Ethik" title="Ethik">Ethik</a> sind von jeher Bestandteil der Rhetorik. Wann handelt es sich bei einer Rede (noch) um ein legitimes Beeinflussen von Einstellungen? Wo beginnt <a href="Manipulation" title="Manipulation">Manipulation</a>? Heiligt der Zweck alle Mittel? – Ein Konflikt um diese Fragen entwickelte sich in der Antike bereits zwischen den Sophisten (etwa <a href="Gorgias_von_Leontinoi" title="Gorgias von Leontinoi">Gorgias</a>, <a href="Isokrates" title="Isokrates">Isokrates</a>) und den Philosophen (etwa <a href="Sokrates" title="Sokrates">Sokrates</a>, <a href="Platon" title="Platon">Platon</a>). Damit eng verbunden war die Frage nach einer „letzten“ <a href="Wahrheit" title="Wahrheit">Wahrheit</a>, die Klarheit darüber hätte schaffen können, wie und wovon man überzeugen darf.
</p><p>Viele antike Autoren entwickelten Vorstellungen davon, welche Mittel der Rhetorik ethisch legitim seien und die Akzeptabilität der Rede erhöhten. Bei Aristoteles etwa heißt es: „Dadurch, wie der Redner erscheint, gewinnen wir Vertrauen, und das ist dann der Fall, wenn er als rechtschaffener oder freundlich gesinnter Mensch oder als beides erscheint.“<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ethik im Sinne der charakterlichen Prägung des Redners zählt für ihn&nbsp;– neben Leidenschaftserregung und Argumentation&nbsp;– zu den drei Überzeugungsmitteln. Vor ihm war es bereits Isokrates (370 v.&nbsp;Chr.), der in seiner Rede <i>Nikokles</i> die so genannte <a href="Goldene_Regel" title="Goldene Regel">Goldene Regel</a> als Empfehlung für den Redner formulierte.
</p><p>Im antiken Rom sind es insbesondere Cicero, Quintilian und <a href="Seneca" title="Seneca">Seneca</a>, die ein Idealbild des Redners als <span lang="la"><i>orator perfectus</i></span> (Cicero) oder <span lang="la"><i>vir bonus</i></span> (Quintilian) entwerfen und somit Beredsamkeit, Weisheit und tugendhaftes Leben miteinander verknüpfen.
</p><p>Im Mittelalter zeigt sich die Ethik als Form angewandter Rhetorik unter anderem darin, dass <a href="Thomas_von_Aquin" title="Thomas von Aquin">Thomas von Aquin</a> strenge Regeln für einen „scholastischen Disput“ formulierte. Diese Streitgespräche erzwangen das Zuhören als eine Form der Wertschätzung. Bevor jemand seinen eigenen Standpunkt in diesen Übungsreden darstellen durfte, musste er vorher den gegnerischen Redebeitrag sinngemäß richtig mit eigenen Worten wiedergeben können (<a href="Paraphrasierung" title="Paraphrasierung">Paraphrasierung</a>). Andernfalls wurde er disqualifiziert.
</p><p>Das <i>Ende der Rhetorik</i> wird in der Literatur häufig mit <a href="Immanuel_Kant" title="Immanuel Kant">Immanuel Kant</a> in Verbindung gebracht, der die Position vertrat, dass die mit der Rhetorik oft einhergehende Ausnutzung der Mitmenschen „gar keiner Achtung würdig“<sup id="cite_ref-kant-kdu_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-kant-kdu-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sei.
</p><p>Wenn in Deutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Zahl der Vorbehalte gegenüber der Rhetorik zunahm, so war dies auch auf ihre einseitige Instrumentalisierung durch den <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> zurückzuführen. Die Zeit des Nationalsozialismus und ihre <a href="Gr%C3%A4uel" title="Gräuel">Gräuel</a> können als eine Konsequenz einer Rhetorik ohne ethisches Fundament angesehen werden. Kritiker erkennen in dieser Argumentation allerdings selbst eine rhetorische Figur und verweisen auf das sprachwissenschaftliche Werk <a href="Victor_Klemperer" title="Victor Klemperer">Victor Klemperers</a>, der die Sprache des Dritten Reiches, ihre <a href="Euphemismus" title="Euphemismus">Euphemismen</a> und Verschleierungen aus der Perspektive eines von Verfolgung bedrohten Juden erforschte. <a href="Schimpfwort" title="Schimpfwort">Schimpfworte</a>, <a href="Diffamierung" title="Diffamierung">Diffamierungen</a> und Kampfbegriffe sind ebenfalls Teil der Sprache, können jedoch – entgegen der These, dass es keine böse Sprache, sondern nur böse Redner gebe – kaum als neutral angesehen werden.
</p><p>Dass in der deutschen Sprache das Verb „überreden“ als anrüchig empfunden und stattdessen von „überzeugen“ als Ziel der Rhetorik gesprochen wird&nbsp;– eine Differenzierung, die Griechen und Römer noch nicht kannten&nbsp;– mag auch als Beleg für die Relevanz einer ethisch orientierten Redekultur gewertet werden.
</p><p>Der Gebrauch von rhetorischen Strategien an sich wird daher nicht als illegitim angesehen und ist auch in der heutigen Politik üblich. Er dient der Meinungsbildung, solange der Öffentlichkeit eine Beeinflussungsabsicht bewusst ist und die Möglichkeit zum Vergleich mit anderen Ansichten besteht. Die Aufgabe, solche Strategien zu erkennen und zu bewerten, liegt beim Bürger.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Studium_und_Studiengänge_in_Rhetorik"><span id="Studium_und_Studieng.C3.A4nge_in_Rhetorik"></span>Studium und Studiengänge in Rhetorik</h2></div>
<p>Schon in der Antike konnte man Rhetorik studieren. Als Beispiel sei hier das Rhetorikstudium an der alten <a href="Universit%C3%A4t_Trier" title="Universität Trier">Universität Trier</a> genannt. Auch heute kann man Rhetorik als eigenständigen Studiengang oder als Teilgebiet im Fach <a href="Sprechwissenschaft" title="Sprechwissenschaft">Sprechwissenschaft</a> und <a href="Sprecherziehung" title="Sprecherziehung">Sprecherziehung</a> studieren. An folgenden deutschen Hochschulen wird das Fach Rhetorik angeboten:
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th>Hochschule
</th>
<th>Studiengang
</th>
<th>Abschluss
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Hochschule_f%C3%BCr_Musik_und_Darstellende_Kunst_Stuttgart" title="Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart">Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart</a>
</td>
<td>Rhetorik<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>Master
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Eberhard_Karls_Universit%C3%A4t_T%C3%BCbingen" title="Eberhard Karls Universität Tübingen">Eberhard Karls Universität Tübingen</a>
</td>
<td>Rhetorik<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>Bachelor / Master
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Universit%C3%A4t_des_Saarlandes" title="Universität des Saarlandes">Universität des Saarlandes</a>
</td>
<td>Germanistik mit Schwerpunkt in Sprechwissenschaft und Sprecherziehung<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>Master
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Universit%C3%A4t_Koblenz-Landau" title="Universität Koblenz-Landau">Universität Koblenz-Landau</a>
</td>
<td>Unternehmenskommunikation und Rhetorik / Business Communication and Rhetoric<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>Weiterbildungsmaster
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Friedrich-Schiller-Universit%C3%A4t_Jena" title="Friedrich-Schiller-Universität Jena">Friedrich-Schiller-Universität Jena</a>
</td>
<td>Sprechwissenschaft und Phonetik<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>Bachelor
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Philipps-Universit%C3%A4t_Marburg" title="Philipps-Universität Marburg">Philipps-Universität Marburg</a>
</td>
<td>Speech Science mit Spezialisierung in Sprechwissenschaft<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>Master
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Universit%C3%A4t_Regensburg" title="Universität Regensburg">Universität Regensburg</a>
</td>
<td>Speech Communication and Rhetoric in Sprechwissenschaft und Sprecherziehung<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>Weiterbildungsmaster
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Martin-Luther-Universit%C3%A4t_Halle-Wittenberg" title="Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg">Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg</a>
</td>
<td>Sprechwissenschaft<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>Bachelor / Master
</td></tr>
</tbody></table>
<p>Darüber hinaus kann Rhetorik auch als Teilbereich innerhalb des Bachelorstudiengangs <a href="Sprecherziehung" title="Sprecherziehung">Sprecherziehung</a> und <a href="Sprechkunst" title="Sprechkunst">Sprechkunst</a> an der <a href="Hochschule_f%C3%BCr_Musik_und_Darstellende_Kunst_Stuttgart" title="Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart">Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart</a> studiert werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Berühmte_historische_Reden"><span id="Ber.C3.BChmte_historische_Reden"></span>Berühmte historische Reden</h2></div>
<ul><li><a href="Buddha" title="Buddha">Buddha</a>: <i>Erste Lehrrede im Wildpark von Sarnath</i>, ca. 508 v.&nbsp;Chr.</li>
<li><a href="Gorgias_von_Leontinoi" title="Gorgias von Leontinoi">Gorgias</a>: <i>Lob der Helena</i>, ca. 480 v.&nbsp;Chr.</li>
<li><a href="Perikles" title="Perikles">Perikles</a>: <i><a href="Gefallenenrede_des_Perikles" title="Gefallenenrede des Perikles">Gefallenenrede</a></i>, Winter 431/30 v.&nbsp;Chr., Athen.</li>
<li><a href="Sokrates" title="Sokrates">Sokrates</a>: <a href="Apologie_(Platon)" title="Apologie (Platon)"><i>Verteidigungsrede</i></a>, 399 v.&nbsp;Chr., Athen.</li>
<li><a href="Isokrates" title="Isokrates">Isokrates</a>: <i>Rede über den Frieden</i>, um 355 v.&nbsp;Chr., Athen</li>
<li><a href="Demosthenes" title="Demosthenes">Demosthenes</a>: <i>Kranzrede</i>, 330 v.&nbsp;Chr., Athen.</li>
<li><a href="Marcus_Tullius_Cicero" title="Marcus Tullius Cicero">Marcus Tullius Cicero</a>: <i><a href="Reden_gegen_Verres" title="Reden gegen Verres">Reden gegen Verres</a></i>, 70 v.&nbsp;Chr., Rom; <i>In Catilinam orationes quattuor</i> <a href="Reden_gegen_Catilina" title="Reden gegen Catilina">Vier Reden gegen Catilina</a>.</li>
<li><a href="Marcus_Antonius" title="Marcus Antonius">Marcus Antonius</a>: <i>Rede bei Caesars Begräbnis</i>, 20. März 44 v.&nbsp;Chr., Rom;<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> literarisch nachgestaltet von <a href="William_Shakespeare" title="William Shakespeare">William Shakespeare</a> in seinem Drama <i><a href="Julius_Caesar_(Drama)" title="Julius Caesar (Drama)">Julius Caesar</a></i> (3. Aufzug, 2. Auftritt), um 1599, erster Druck 1623</li>
<li><a href="Jesus_von_Nazaret" title="Jesus von Nazaret">Jesus von Nazaret</a>: <i><a href="Bergpredigt" title="Bergpredigt">Bergpredigt</a></i>, um 29 n.&nbsp;Chr.</li>
<li>Jesus von Nazaret: <i><a href="Eschatologische_Rede_Jesu" title="Eschatologische Rede Jesu">Endzeitrede</a></i>, um 30 n. Chr.</li>
<li><a href="Mohammed" title="Mohammed">Mohammed</a>: <i>Eure Würde ist unantastbar</i>, <i>Abschiedswallfahrt</i>, März 632.</li>
<li>(zugeschrieben) <a href="Otto_I._(HRR)" title="Otto I. (HRR)">Otto&nbsp;I.</a>: <i>Rede vor der Schlacht auf dem Lechfeld</i>, 10. August 955, bei Augsburg.</li>
<li><a href="Urban_II." title="Urban II.">Urban II.</a>: <i>Aufruf zum Ersten Kreuzzug</i>, 27. November 1095, Clermont</li>
<li><a href="Martin_Luther" title="Martin Luther">Martin Luther</a>: <i>Verteidigungsrede</i>, 18. April 1521, Worms.</li>
<li><a href="Thomas_M%C3%BCntzer" title="Thomas Müntzer">Thomas Müntzer</a>: <i><a href="F%C3%BCrstenpredigt" title="Fürstenpredigt">Fürstenpredigt</a></i>, 13. Juli 1524, Schloss Allstedt</li>
<li><a href="Karl_V._(HRR)" title="Karl V. (HRR)">Karl V.</a>: <i>Abdankungsrede</i>, 25. Oktober 1555, Brüssel</li>
<li><a href="Elisabeth_I." title="Elisabeth I.">Elisabeth I.</a>: <i><a href="Tilbury-Rede" title="Tilbury-Rede">Tilbury-Rede</a></i>, 9. August 1588, Tilbury.</li>
<li><a href="Friedrich_II._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich II. (Preußen)">Friedrich&nbsp;II.</a>: <i>Rede vor der <a href="Schlacht_bei_Leuthen" title="Schlacht bei Leuthen">Schlacht bei Leuthen</a></i>, 3. Dezember 1757, Parchwitz (Prochowice)</li>
<li><a href="Friedrich_Schiller" title="Friedrich Schiller">Friedrich Schiller</a>: <i><a href="Was_hei%C3%9Ft_und_zu_welchem_Ende_studiert_man_Universalgeschichte%3F" title="Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?">Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?</a></i>, 26. Mai 1789, Jena</li>
<li><a href="Maximilien_de_Robespierre" title="Maximilien de Robespierre">Maximilien de Robespierre</a>: <i>Über die Prinzipien der politischen Moral (Sur les principes de morale politique)</i>, 17. Pluviôse II = 5. Februar 1794, Paris</li>
<li><a href="Ludwig_Uhland" title="Ludwig Uhland">Ludwig Uhland</a>: <i>Rede gegen das Erbkaisertum</i>, 22. Januar 1849, Frankfurt am Main</li>
<li><a href="Seattle_(H%C3%A4uptling)" title="Seattle (Häuptling)">Häuptling Seattle</a>: <i>Meine Worte sind wie die Sterne</i>, Januar 1854.</li>
<li><a href="Abraham_Lincoln" title="Abraham Lincoln">Abraham Lincoln</a>: <i><a href="House-Divided-Rede" title="House-Divided-Rede">House-Divided-Rede</a></i>, 16. Juni 1858, Springfield (Illinois).</li>
<li>Abraham Lincoln: <i><a href="Gettysburg_Address" title="Gettysburg Address">Gettysburg Address</a></i>, 19. November 1863, Gettysburg (Pennsylvania).</li>
<li><a href="Fjodor_Michailowitsch_Dostojewski" title="Fjodor Michailowitsch Dostojewski">Fjodor Michailowitsch Dostojewski</a>: <i><a href="Puschkin-Rede" title="Puschkin-Rede">Puschkin-Rede</a></i>, 8. Juni 1880, Moskau.</li>
<li><a href="Helene_Lange" title="Helene Lange">Helene Lange</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lillemorsfrauenliteratur.blogspot.com/2011/10/lesen-macht-klug-und-schoen-491.html">Bildung als Menschenrecht</a></i>, 1889.</li>
<li><a href="Vivekananda" title="Vivekananda">Vivekananda</a>: <i>Rede vor dem Weltparlament der Religionen</i>, 11. September 1893, Chicago.</li>
<li><a href="Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)" title="Wilhelm II. (Deutsches Reich)">Wilhelm&nbsp;II.</a>: <i><a href="Hunnenrede" title="Hunnenrede">Hunnenrede</a></i>, 27. Juli 1900, Bremerhaven.</li>
<li><a href="Bertha_von_Suttner" title="Bertha von Suttner">Bertha von Suttner</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lillemorsfrauenliteratur.blogspot.com/2011/10/lesen-macht-klug-und-schoen-491.html">Aus der Werkstatt des Pazifismus</a></i>, 1912.</li>
<li><a href="Rosa_Luxemburg" title="Rosa Luxemburg">Rosa Luxemburg</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.marxists.org/deutsch/archiv/luxemburg/1914/02/verteidigung.htm">Und nun verurteilen Sie mich!</a></i> 20. Februar 1914</li>
<li><a href="Marie_Juchacz" title="Marie Juchacz">Marie Juchacz</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lillemorsfrauenliteratur.blogspot.com/2011/10/lesen-macht-klug-und-schoen-491.html">"Meine Herren und Damen …"</a></i>, 1919</li>
<li><a href="Mohandas_Karamchand_Gandhi" title="Mohandas Karamchand Gandhi">Mahatma Gandhi</a>: <i>Über die Gewaltlosigkeit</i>, 1922.</li>
<li><a href="Gustav_Stresemann" title="Gustav Stresemann">Gustav Stresemann</a>: <i>Beim Empfang des Friedensnobelpreises</i>, 29. Juni 1927.</li>
<li><a href="Otto_Wels" title="Otto Wels">Otto Wels</a>: <i>Rede gegen das Ermächtigungsgesetz</i>, 23. März 1933, Berlin.</li>
<li><a href="Winston_Churchill" title="Winston Churchill">Winston Churchill</a>: öffentliche Reden als Kriegspremier <a href="1940" title="1940">1940</a>, London:
<ul><li><a href="Blood%2C_toil%2C_tears_and_sweat" class="mw-redirect" title="Blood, toil, tears and sweat">Blood, toil, tears and sweat (verkürzt: Blood, Sweat, Tears)</a> – am <a href="13._Mai" title="13. Mai">13. Mai</a> vor dem britischen <a href="House_of_Commons_(Gro%C3%9Fbritannien)" class="mw-redirect" title="House of Commons (Großbritannien)">Parlament</a></li>
<li><a href="Be_Ye_Men_of_Valour" title="Be Ye Men of Valour">Be Ye Men of Valour</a> – am <a href="19._Mai" title="19. Mai">19. Mai</a>, seine erste Radio-Ansprache an alle Briten (auf Deutsch: <i>„seid tapfere Männer“</i>), die er neun Tage nach dem <a href="Kriegsregierung_Churchill" title="Kriegsregierung Churchill">Amtsantritt</a> hielt. Er variiert ein Bibelzitat.</li>
<li><a href="We_Shall_Fight_on_the_Beaches" title="We Shall Fight on the Beaches">We Shall Fight on the Beaches</a> – am <a href="4._Juni" title="4. Juni">4. Juni</a> vor dem britischen Parlament (während London und England unter den <a href="The_Blitz" title="The Blitz">deutschen Luftangriffen</a> leiden)</li>
<li><a href="This_Was_Their_Finest_Hour" title="This Was Their Finest Hour">This Was Their Finest Hour</a> – am <a href="18._Juni" title="18. Juni">18. Juni</a> ebenfalls vor dem britischen Parlament (er nimmt hier gedanklich einen künftigen Zeitpunkt ein, von dem aus auf die akute Situation nach den Niederlagen von Dünkirchen und nach der französischen Niederlage evtl. zurückgeblickt werden könnte. Daraus leitet er seine ethische Forderung ab)</li>
<li><a href="Never_was_so_much_owed_by_so_many_to_so_few" title="Never was so much owed by so many to so few">Never was so much owed by so many to so few</a> – <a href="20._August" title="20. August">20. August</a> (auch: <i>The Few</i>)</li></ul></li>
<li><a href="Joseph_Goebbels" title="Joseph Goebbels">Joseph Goebbels</a>: <i><a href="Sportpalastrede" title="Sportpalastrede">Sportpalastrede</a></i>, 18. Februar 1943, Berlin.</li>
<li><a href="Thomas_Mann" title="Thomas Mann">Thomas Mann</a>: <i><a href="Deutschland_und_die_Deutschen" title="Deutschland und die Deutschen">Deutschland und die Deutschen</a></i>, 6. Juni 1945, Washington D.C.</li>
<li><a href="Ernst_Reuter" title="Ernst Reuter">Ernst Reuter</a>: <i>Rede vor dem Reichstagsgebäude</i>, 9. September 1948, Berlin</li>
<li><a href="Elisabeth_Selbert" title="Elisabeth Selbert">Elisabeth Selbert:</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/125-geburtstag-von-elisabeth-selbert-sie-brachte-die-100.html">Gleichberechtigung der Frau in die Verfassung,</a> Norddeutscher Rundfunk 19. Januar 1949.</li>
<li><a href="Nikita_Sergejewitsch_Chruschtschow" title="Nikita Sergejewitsch Chruschtschow">Nikita Sergejewitsch Chruschtschow</a>: <i><a href="%C3%9Cber_den_Personenkult_und_seine_Folgen" title="Über den Personenkult und seine Folgen">Über den Personenkult und seine Folgen</a></i>, 25. Februar 1956, Moskau.</li>
<li><a href="John_F._Kennedy" title="John F. Kennedy">John F. Kennedy</a>: <i>Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst</i> (<i>Ask what you can do for your country</i>; Antrittsrede als Präs. 1961); <i><a href="Ich_bin_ein_Berliner" title="Ich bin ein Berliner">Ich bin ein Berliner</a></i>, 26. Juni 1963, Berlin.</li>
<li><a href="Martin_Luther_King" title="Martin Luther King">Martin Luther King</a>: <i><a href="I_Have_a_Dream" title="I Have a Dream">I Have a Dream</a></i>, 28. August 1963, Washington D.C.</li>
<li><a href="Malcolm_X" title="Malcolm X">Malcolm X</a>: <i>By any means necessary</i>, 1965.</li>
<li><a href="Waltraud_Schoppe" title="Waltraud Schoppe">Waltraud Schoppe</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/archivradio/waltraud-schoppe-ueber-sexismus-im-bundestag-100.html">Vergewaltigung in der Ehe</a>, 5. Mai 1985</li>
<li><a href="Richard_von_Weizs%C3%A4cker" title="Richard von Weizsäcker">Richard von Weizsäcker</a>: <i><a href="Zum_40._Jahrestag_der_Beendigung_des_Krieges_in_Europa_und_der_nationalsozialistischen_Gewaltherrschaft" title="Zum 40. Jahrestag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft">Die doppelte Befreiung</a></i>, 8. Mai 1985, Bonn.</li>
<li><a href="Christa_Nickels" title="Christa Nickels">Christa Nickels</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://shoahproject.net/daten/wehrmacht/debatte/debatte10.htm">Intervention im Bundestag</a> bei der Aussprache zur Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht"</i>, 13. März 1997</li>
<li><a href="Joschka_Fischer" title="Joschka Fischer">Joschka Fischer</a>: <i><a href="Rede_Joschka_Fischers_zum_NATO-Einsatz_im_Kosovo" title="Rede Joschka Fischers zum NATO-Einsatz im Kosovo">Rede zum Kosovokrieg</a></i> auf dem Sonderparteitag der Grünen 1999 in Bielefeld: „Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gegner, geliebte Gegner!“.</li>
<li><a href="Margot_K%C3%A4%C3%9Fmann" title="Margot Käßmann">Margot Käßmann</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lillemorsfrauenliteratur.blogspot.com/2011/10/lesen-macht-klug-und-schoen-491.html">Eine Frau als Lehrerin Jesu</a></i>, 1999.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellentexte_zur_Geschichte_der_Rhetorik">Quellentexte zur Geschichte der Rhetorik</h2></div>
<ul><li>Platon: <i><a href="Gorgias_(Platon)" title="Gorgias (Platon)">Gorgias</a></i>.</li>
<li>Platon: <i><a href="Phaidros" title="Phaidros">Phaidros</a></i>.</li>
<li>Aristoteles: <i><a href="Rhetorik_(Aristoteles)" title="Rhetorik (Aristoteles)">Rhetorik</a></i>.</li>
<li><i><a href="Rhetorica_ad_Herennium" title="Rhetorica ad Herennium">Rhetorica ad Herennium</a></i>.</li>
<li>Cicero: <i>De inventione</i>&nbsp;– <i>Über das Finden des Stoffes</i>.</li>
<li>Cicero: <i>Brutus</i>.</li>
<li>Cicero: <i>Orator</i>.</li>
<li>Cicero: <i><a href="De_oratore" title="De oratore">De oratore</a></i>&nbsp;– <i>Über den Redner</i>.</li>
<li>Quintilian: <i>Institutio oratoria</i>&nbsp;– <i>Ausbildung des Redners</i>.</li>
<li>Tacitus: <i>Dialogus de oratoribus</i>&nbsp;– <i>Gespräch über die Redner</i>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Jahrbuch</dt></dl>
<ul><li><i>Rhetorik. Ein internationales Jahrbuch.</i> Begründet von <a href="Joachim_Dyck" title="Joachim Dyck">Joachim Dyck</a>, <a href="Walter_Jens" title="Walter Jens">Walter Jens</a> und <a href="Gert_Ueding" title="Gert Ueding">Gert Ueding</a>. Max Niemeyer Verlag Tübingen, ISSN 1865-9160 (zuletzt erschien Band 40, 2021)</li>
<li><a href="Karl-Heinz_G%C3%B6ttert" title="Karl-Heinz Göttert">Karl-Heinz Göttert</a>: <i>Einführung in die Rhetorik.</i> 4. Auflage. München 2009.</li>
<li>Wolfram Groddeck: <i>Reden über Rhetorik. Zu einer <a href="Stilistik" title="Stilistik">Stilistik</a> des Lesens.</i> Stroemfeld/Nexus, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-86109-107-0.</li>
<li>R. Hofmeister: <i>Handbuch der Rhetorik.</i> 2 Bände. Andreas &amp; Andreas, Salzburg 1990–1993.</li>
<li><a href="Gregor_Kalivoda" title="Gregor Kalivoda">Gregor Kalivoda</a> u.&nbsp;a.: <i>Rhetorik.</i> In: <a href="Gert_Ueding" title="Gert Ueding">Gert Ueding</a> (Hrsg.): <i><a href="Historisches_W%C3%B6rterbuch_der_Rhetorik" title="Historisches Wörterbuch der Rhetorik">Historisches Wörterbuch der Rhetorik</a>.</i> Band 7. WBG, Darmstadt 2005, Sp. 1423–1740. (auch als Separatdruck: Gert Ueding (Hrsg.): <i>Rhetorik: Begriff – Geschichte – Internationalität.</i> Niemeyer, Tübingen 2005, ISBN 3-484-68120-9).</li>
<li>Josef Kopperschmidt: <i>Wir sind nicht auf der Welt, um zu schweigen. Eine Einleitung in die Rhetorik.</i> De Gruyter, Berlin / Boston 2018, ISBN 978-3-11-054890-7.</li>
<li>Rouven Soudry (Hrsg.): <i>Rhetorik – eine interdisziplinäre Einführung.</i> Heidelberg 2006.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschichte_der_Rhetorik_2">Geschichte der Rhetorik</h3></div>
<ul><li>Øivind Andersen: <i>Im Garten der Rhetorik. Die Kunst der Rede in der Antike</i>. Darmstadt 2001, ISBN 3-534-14486-4.</li>
<li>Werner Eisenhut: <i>Einführung in die antike Rhetorik und ihre Geschichte.</i> 5. Auflage. Darmstadt 1994, ISBN 3-534-04177-1.</li>
<li>Johannes Fried (Hrsg.): <i>Dialektik und Rhetorik im früheren und hohen Mittelalter. Rezeption, Überlieferung und gesellschaftliche Wirkung antiker Gelehrsamkeit vornehmlich im 9. und 12. Jahrhundert</i> (= Schriften des <a href="Historisches_Kolleg" title="Historisches Kolleg">Historischen Kollegs</a>. Kolloquien, Bd. 27) München 1997, ISBN 978-3-486-56028-2 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/kolloquien_pdf/Kolloquien27.pdf">Digitalisat</a>)</li>
<li>Erik Gunderson (Hrsg.): <i>Cambridge Companion to Ancient Rhetoric.</i> Cambridge University Press, Cambridge 2009, ISBN 978-0-521-67786-8.</li>
<li><i><a href="Handbuch_der_Altertumswissenschaft" title="Handbuch der Altertumswissenschaft">Handbuch der Altertumswissenschaft</a>.</i> 2,3.</li>
<li><a href="Gregor_Kalivoda" title="Gregor Kalivoda">Gregor Kalivoda</a>: <i>Wissenschaftsbegriff, -geschichte der Rhetorik.</i> In: Gert Ueding (Hrsg.): <i><a href="Historisches_W%C3%B6rterbuch_der_Rhetorik" title="Historisches Wörterbuch der Rhetorik">Historisches Wörterbuch der Rhetorik</a>.</i> Band 10, WBG, Darmstadt 2011, Sp. 1451–1486.</li>
<li>Joachim K zu nape: <i>Allgemeine Rhetorik. Stationen der Theoriegeschichte</i>. Stuttgart 2000.</li>
<li>Urs Meyer: <i>Politische Rhetorik</i>. Paderborn 2001, ISBN 3-89785-111-3.</li>
<li>Franz-Hubert Robling: <i>Redner und Rhetorik. Studie zur Begriffs- und Ideengeschichte des Rednerideals</i>. Hamburg 2007, ISBN 978-3-7873-1834-6.</li>
<li>Franz-Hubert Robling: <i>Rhetorikgeschichtsschreibung.</i> In: Gert Ueding (Hrsg.): <i>Historisches Wörterbuch der Rhetorik.</i> Band 10, WBG, Darmstadt 2011, Sp. 1079–1099.</li>
<li>Klaus Semsch: <i>Abstand von der Rhetorik.</i> Strukturen und Funktionen ästhetischer Distanznahme von der ‚ars rhetorica’ bei den französischen Enzyklopädisten. (= Studien zum 18. Jahrhundert. 25). Felix Meiner, Hamburg 1999, ISBN 3-7873-1396-6.</li>
<li><a href="Johan_Schloemann" title="Johan Schloemann">Johan Schloemann</a>: <i>„I have a dream“. Die Kunst der freien Rede – von Cicero bis Barack Obama</i>. München 2019, ISBN 978-3-406-74189-0.</li>
<li>Craig R. Smith: <i>Rhetoric &amp; human consciousness: a history.</i> 2. Auflage. Prospect Heights, 2003, ISBN 1-57766-174-5.</li>
<li>Wilfried Stroh: <i>Die Macht der Rede. Eine kleine Geschichte der Rhetorik im alten Griechenland und Rom</i>. Berlin 2009, ISBN 978-3-550-08753-0.</li>
<li>Brian Vickers, unter Mitarbeit von Sabine Köllmann: <i>Mächtige Worte – Antike Rhetorik und europäische Literatur</i>. Berlin 2008, ISBN 978-3-8258-1191-4.</li>
<li>Volkhard Wels: <i>Triviale Künste. Die humanistische Reform der grammatischen, dialektischen und rhetorischen Ausbildung an der Wende zum 16. Jahrhundert.</i> Berlin 2000. Zweite Auflage. im open acces verfügbar: <a href="Uniform_Resource_Name" title="Uniform Resource Name">urn</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:517-opus-51433">nbn:de:kobv:517-opus-51433</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Theorie_der_Rhetorik">Theorie der Rhetorik</h3></div>
<ul><li><a href="Ulla_Fix" title="Ulla Fix">Ulla Fix</a> u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i>Rhetorik und Stilistik.</i> 2 Bände. De Gruyter, Berlin 2008–2009, ISBN 978-3-11-013710-1 und ISBN 978-3-11-017857-9 (= <i>Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft.</i> Band 31).</li>
<li>W. Hartig: <i>Moderne Rhetorik.</i> 11. Auflage, Sauer, Heidelberg 1988.</li>
<li>Andreas Hetzel: <i>Die Wirksamkeit der Rede. Zur Aktualität klassischer Rhetorik für die moderne Sprachphilosophie.</i> Bielefeld 2011, ISBN 978-3-8376-1543-2.</li>
<li><a href="Harry_Holzheu" title="Harry Holzheu">Harry Holzheu</a>: <i>Natürliche Rhetorik.</i> 2. Auflage. Econ, Düsseldorf 1991; Neuauflage: Econ, Berlin 2002, ISBN 3-430-14701-8.</li>
<li><a href="Joachim_Knape" title="Joachim Knape">Joachim Knape</a>: <i>Was ist Rhetorik?</i> Reclam, Stuttgart 2000, ISBN 3-15-018044-9.</li>
<li><a href="Heinrich_Lausberg" title="Heinrich Lausberg">Heinrich Lausberg</a>: <i>Handbuch der literarischen Rhetorik. Eine Grundlegung der Literaturwissenschaft.</i> 4. Auflage. Steiner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-515-09156-5. Maßgebliche Darstellung des Systems und der Begrifflichkeit der antiken Rhetorik.</li>
<li><a href="Peter_L._Oesterreich" class="mw-redirect" title="Peter L. Oesterreich">Peter L. Oesterreich</a>: <cite style="font-style:italic">Rhetorisches Denken. Zur Philosophie der Rhetorik und Rhetorik der Philosophie</cite>. De Gruyter, Berlin, New York 2019, ISBN 978-3-11-052679-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rhetorik&amp;rft.au=Peter+L.+Oesterreich&amp;rft.btitle=Rhetorisches+Denken.+Zur+Philosophie+der+Rhetorik+und+Rhetorik+der+Philosophie&amp;rft.date=2019&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783110526790&amp;rft.place=Berlin%2C+New+York&amp;rft.pub=De+Gruyter" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Chaim_Perelman" title="Chaim Perelman">Chaim Perelman</a>, <a href="Lucie_Olbrechts-Tyteca" title="Lucie Olbrechts-Tyteca">Lucie Olbrechts-Tyteca</a>: <i>Die neue Rhetorik. Eine Abhandlung über das Argumentieren.</i> Hrsg. von <a href="Josef_Kopperschmidt" title="Josef Kopperschmidt">Josef Kopperschmidt</a>. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 2004, ISBN 3-7728-2229-0.</li>
<li><a href="Heinrich_F._Plett" title="Heinrich F. Plett">Heinrich F. Plett</a>: <i>Systematische Rhetorik. Konzepte und Analysen</i>. <a href="Uni-Taschenb%C3%BCcher" title="Uni-Taschenbücher">Uni-Taschenbücher</a> UTB 2127 / <a href="Wilhelm_Fink_Verlag" class="mw-redirect" title="Wilhelm Fink Verlag">Fink</a>, München 2000, ISBN 3-8252-2127-X (UTB) / ISBN 3-7705-3442-5 (Fink).</li>
<li><a href="Helmut_Schanze" title="Helmut Schanze">Helmut Schanze</a>, <a href="Josef_Kopperschmidt" title="Josef Kopperschmidt">Josef Kopperschmidt</a> (Hrsg.): <i>Rhetorik und Philosophie</i>. Fink, München 1989, ISBN 3-7705-2586-8.</li>
<li><a href="Gert_Ueding" title="Gert Ueding">Gert Ueding</a> (Hrsg.): <i><a href="Historisches_W%C3%B6rterbuch_der_Rhetorik" title="Historisches Wörterbuch der Rhetorik">Historisches Wörterbuch der Rhetorik</a></i>. 12 Bände, Niemeyer, Tübingen 1992–2015, ISBN 978-3-484-68100-2 (Bände 1–9 alphabetischer Teil, Band 10 Nachträge, Band 11 Register, Band 12 Bibliographie).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Reflexion_über_die_Praxis_der_Rhetorik"><span id="Reflexion_.C3.BCber_die_Praxis_der_Rhetorik"></span>Reflexion über die Praxis der Rhetorik</h3></div>
<ul><li>Hans Jürgen Apel, Lutz Koch (Hrsg.): <i>Überzeugende Rede und pädagogische Wirkung. Zur Bedeutung traditioneller Rhetorik für pädagogische Theorie und Praxis</i>. Juventa Verlag, Weinheim/München 1997.</li>
<li>Tim-Christian Bartsch/Michael Hoppmann u.&nbsp;a.: <i>Trainingsbuch Rhetorik</i> (= Rhesis, Bd. 2). Schöningh, Paderborn 2013, ISBN 978-3-8252-3844-5.</li>
<li>Albert Bremerich-Vos: <i>Populäre rhetorische Ratgeber</i>. Tübingen 1991.</li>
<li>Tim-Christian Bartsch/Bernd F. Rex: <i>Rede im Studium. Eine Einführung</i> (= UTB, Bd. 2976). Fink, Paderborn 2008, ISBN 3-8252-2976-9.</li>
<li><a href="J%C3%BCrg_H%C3%A4usermann" title="Jürg Häusermann">Jürg Häusermann</a>: <i>Konstruktive Rhetorik. Der Dialog als Schlüssel zum erfolgreichen Vortrag</i>. UVK Verlag, München 2019, ISBN 978-3-7398-3007-0.</li>
<li><a href="J%C3%BCrg_H%C3%A4usermann" title="Jürg Häusermann">Jürg Häusermann</a>: <i>Konstruktive Rhetorik im Seminar, Hörsaal und online. Sprache, Stimme, Körpersprache und Medien gelassen einsetzen</i> (= UTB, Bd. 5550). UVK Verlag, München 2021, ISBN 978-3-8252-5550-3.</li>
<li>Andrea Hausberg: <i>Analyse politischer Sprache an Hand aktueller Beispiele. Rhetorisch-argumentative Strategien in Reden zum Irak-Krieg</i>. Saarbrücken 2007.</li>
<li><a href="Josef_Kopperschmidt" title="Josef Kopperschmidt">Josef Kopperschmidt</a> (Hrsg.): <i>Hitler der Redner</i>. München 2003, ISBN 3-7705-3823-4.</li>
<li>Jan C. L. König: <i>Über die Wirkungsmacht der Rede. Strategien politischer Eloquenz in Literatur und Alltag.</i> Vandenhoeck &amp; Ruprecht unipress, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89971-862-1.</li>
<li>A. Mohler: <i>Cicero für Manager: Wege zur vollendeten Redekunst.</i> 2. Auflage. Langen-Müller, München 1982.</li>
<li>A. Mohler: <i>Demosthenes für Manager.</i> Langen-Müller, München 1990.</li>
<li><a href="Helmut_Schanze" title="Helmut Schanze">Helmut Schanze</a>: <i>Zwei Rhetoriken? Zu <a href="Friedrich_Kittler" title="Friedrich Kittler">Friedrich Kittlers</a> und Joachim Dycks Kontroverse über die Aufgaben der Germanistik.</i> In: Thomas Müller, Johannes G. Pankau, Gert Ueding (Hrsg.): <i>„Nicht allein mit den Worten“. Festschrift für Joachim Dyck zum 60. Geburtstag.</i> Frommann-Holzboog, Stuttgart–Bad Cannstatt 1995, ISBN 3-7728-1703-3, S. 258–265.</li>
<li><a href="Ludwig_Reiners" title="Ludwig Reiners">Ludwig Reiners</a>, <i>Stilkunst. Ein Lehrbuch deutscher Prosa</i>. verbesserte Neuauflage. Beck, München 1951, ISBN 3-406-34985-4.</li>
<li>Peter Sprong: <i>Das befreite Wort</i>. Nicolai Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-89479-644-0.</li></ul>
<p><br>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Rhetorik" class="extiw external" title="wikt:Rhetorik">Wiktionary: Rhetorik</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Rhetorik" class="extiw external" title="q:Rhetorik">Wikiquote: Rhetorik</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.klassalt.uni-kiel.de/Lehre/allgemeine-materialien-1/tropen-und-figuren">Uni Kiel: Liste von Tropen und Figuren</a> (PDF; 69&nbsp;kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://ishr.cua.edu/">International Society for the History of Rhetoric</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/PDF/db/wiss/epoche/jaeger_studien-rhetorik.pdf">Georg Jäger, Studien zur Rhetorik der Goethezeit</a> (PDF; 479&nbsp;kB)</li>
<li><span class="cite">Andreas Sentker: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/2016/20/rhetorik-redner-vorbilder"><i>Rhetorik: Einfach überzeugen.</i></a> In: <i>Die Zeit.</i> 4.&nbsp;Mai 2016,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 6.&nbsp;Juni 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARhetorik&amp;rft.title=Rhetorik%3A+Einfach+%C3%BCberzeugen&amp;rft.description=Rhetorik%3A+Einfach+%C3%BCberzeugen&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2016%2F20%2Frhetorik-redner-vorbilder&amp;rft.creator=Andreas+Sentker&amp;rft.date=2016-05-04">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Belege">Belege</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">manchmal auch als „Beredsamkeit“ bezeichnet</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Rhetorik_(Aristoteles)" title="Rhetorik (Aristoteles)">Rhetorik</a> I 2, 1355b26 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Aristoteles, Rhetorik I 1, 1354a1.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Aristoteles, Rhetorik II 1, 1356a2–4.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Aristoteles, Rhetorik I 1, 1355a7 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Christof_Rapp" title="Christof Rapp">Christof Rapp</a>: <i>Aristoteles. Rhetorik</i>, Berlin 2002, Band 2, S. 223–240.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Aristoteles, Rhetorik I 1.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Christof Rapp: <i>Aristoteles. Rhetorik.</i> Berlin 2002, Band II, S. 543–583.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Aristoteles, Rhetorik I 2, 1356a5–11; II 1, 1378a6–16.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Aristoteles, Rhetorik III 2, 1404b1–4.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Ediert von <a href="Udo_Kindermann" title="Udo Kindermann">Udo Kindermann</a>: <i>Die fünf Reden des Laurentius von Durham.</i> In: <i>Mittellateinisches Jahrbuch.</i> Band 8, 1971, S. 108–141.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch R. Brandt: <i>Kleine Einführung in die mittelalterliche Poetik und Rhetorik. Mit Beispielen aus der deutschen Literatur des 11. bis 16. Jahrhunderts</i> (= <i><a href="G%C3%B6ppinger_Arbeiten_zur_Germanistik" title="Göppinger Arbeiten zur Germanistik">Göppinger Arbeiten zur Germanistik</a>.</i> Band 460). Kümmerle Verlag, Göppingen 1986, ISBN 3-87452-695-X.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ursula_Geitner" title="Ursula Geitner">Ursula Geitner</a>: <i>Die Sprache der Verstellung. Studien zum rhetorischen und anthropologischen Wissen im 17. und 18. Jahrhundert.</i> Niemeyer, Tübingen 1992 (=&nbsp;<i>Communicatio,</i> Bd.&nbsp;1), ISBN 3-484-63001-9.</span>
</li>
<li id="cite_note-kant-kdu-14"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-kant-kdu_14-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kant-kdu_14-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Immanuel Kant: <i><a href="Kritik_der_Urteilskraft" title="Kritik der Urteilskraft">Kritik der Urteilskraft</a></i>, Akademie-Ausgabe, Druckähnliche Darstellung im Bonner Kant-Korpus, Band V, S. 165–487, dort, S. 327; Fußnote. Online verfügbar unter: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150601001840/http://www.korpora.org/Kant/aa05/">korpora.org</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.korpora.org%2FKant%2Faa05%2F">Originals</a></span> vom 1. Juni 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.korpora.org/Kant/aa05/">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.korpora.org/Kant/aa05/">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.korpora.org</span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Arbeitsstelle Kleine Fächer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kleinefaecher.de/kartierung/kleine-faecher-von-a-z.html?tx_dmdb_monitoring%5Bdiscipline%5D=2033&amp;cHash=f54be33864b5658d0af772e7eb190dd1"><i>Rhetorik auf dem Portal Kleine Fächer.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 12.&nbsp;Juni 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARhetorik&amp;rft.title=Rhetorik+auf+dem+Portal+Kleine+F%C3%A4cher&amp;rft.description=Rhetorik+auf+dem+Portal+Kleine+F%C3%A4cher&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.kleinefaecher.de%2Fkartierung%2Fkleine-faecher-von-a-z.html%3Ftx_dmdb_monitoring%255Bdiscipline%255D%3D2033%26cHash%3Df54be33864b5658d0af772e7eb190dd1&amp;rft.creator=Arbeitsstelle+Kleine+F%C3%A4cher">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fernuni-hagen.de/ls_schlieffen/aktuelles/index.shtml"><i>Lehrstuhl für Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie an der Fernuniversität Hagen.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 12.&nbsp;Juni 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARhetorik&amp;rft.title=Lehrstuhl+f%C3%BCr+%C3%96ffentliches+Recht%2C+juristische+Rhetorik+und+Rechtsphilosophie+an+der+Fernuniversit%C3%A4t+Hagen&amp;rft.description=Lehrstuhl+f%C3%BCr+%C3%96ffentliches+Recht%2C+juristische+Rhetorik+und+Rechtsphilosophie+an+der+Fernuniversit%C3%A4t+Hagen&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.fernuni-hagen.de%2Fls_schlieffen%2Faktuelles%2Findex.shtml">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Albrecht: <i>„Zerstörte Sprache – Zerstörte Kultur“: Ernst Blochs Exil-Vortrag vor siebzig Jahren. Geschichtliches und Aktuelles.</i> In: <i>Bloch-Jahrbuch.</i> Band 13, 2009, S. 223–240, S. 228.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch ders.,*<i>Der Rhetor Carlo Mierendorff.</i> In: <i>Diskussion Deutsch</i> 18 (1987), S. 331–350 [Dokument der Reichstagsrede Febr. 1931 S. 342ff.] </span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Th. Zinsmaier, Eintrag „Rhetorik, außereuropäische“, in: Gert Ueding (Hrsg.): <i>Historisches Wörterbuch der Rhetorik.</i> Band 8, WBG, Darmstadt 2005, Sp. 16.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Aristoteles, <i>Rhetorik</i> 1366a.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Institut für Sprechkunst und Kommunikationspädagogik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mh-stuttgart.de/unsere-hochschule/fakultaeten-und-institute/fakultaet-iv/institut-fuer-sprechkunst-und-kommunikationspaedagogik/lehrende/">Homepage</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.rhetorik.uni-tuebingen.de/rhetorik-studium/">[1]</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Fachgebiet für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung der Universität des Saarlandes, Saarbrücken: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110424142720/http://www.uni-saarland.de/fak4/fr41/gutenberg/">Homepage</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.uni-saarland.de%2Ffak4%2Ffr41%2Fgutenberg%2F">Originals</a></span> vom 24. April 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.uni-saarland.de/fak4/fr41/gutenberg/">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.uni-saarland.de/fak4/fr41/gutenberg/">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-saarland.de</span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">in Kooperation mit der <a href="Universit%C3%A4t_des_Saarlandes" title="Universität des Saarlandes">Universität des Saarlandes</a>, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-koblenz-landau.de/de/zfuw/unternehmenskommunikation">Homepage</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Jena: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120419061159/http://www.sprechwissenschaft.uni-jena.de/Lehrbereiche/Sprechwissenschaft.html">Homepage</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.sprechwissenschaft.uni-jena.de%2FLehrbereiche%2FSprechwissenschaft.html">Originals</a></span> vom 19. April 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.sprechwissenschaft.uni-jena.de/Lehrbereiche/Sprechwissenschaft.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sprechwissenschaft.uni-jena.de/Lehrbereiche/Sprechwissenschaft.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.sprechwissenschaft.uni-jena.de</span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Marburg: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110803162838/http://www.uni-marburg.de/fb09/igs/arbeitsgruppen/sprechwissenschaft/">Homepage</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.uni-marburg.de%2Ffb09%2Figs%2Farbeitsgruppen%2Fsprechwissenschaft%2F">Originals</a></span> vom 3. August 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.uni-marburg.de/fb09/igs/arbeitsgruppen/sprechwissenschaft/">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.uni-marburg.de/fb09/igs/arbeitsgruppen/sprechwissenschaft/">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-marburg.de</span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Lehrgebiet Mündliche Kommunikation und Sprecherziehung der Universität Regensburg: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.uni-regensburg.de/zentrum-sprache-kommunikation/mkuse/">Homepage</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Seminar für Sprechwissenschaft und Phonetik der Universität Halle-Wittenberg: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sprechwiss.uni-halle.de/">Homepage</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Nur bruchstückhaft und tendenziell überliefert bei <a href="Appian" title="Appian">Appian</a> (Ἐμφύλια - <i>Bella civilia</i> 2, 143–147; 3, 35) und <a href="Cassius_Dio" title="Cassius Dio">Cassius Dio</a> (<i>Römische Geschichte</i>, Buch 44, Kapitel 36–49).</span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4076704-8">4076704-8</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-09-26" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Rhetorik&amp;oldid=260075377">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>

</body></html>